Ganz große Kunst: Das Lügenmuseum

Wer bei dem Titelbild neugierig geworden ist und einen Besuch plant: Hier aufhören zu lesen! Das Museum ist unglaublich interessant und besser, je weniger man davon weiß. Wer aber dringend mehr erfahren will, liest weiter….

Luegenmuseum Draussen

Altes Haus mit fantastischem Kern

Das Lügenmuseum liegt ziemlich nah am Elbradweg und in perfekter Ausflugreichweite, jedenfalls im Sommer. Als wir ankommen sind wir ganz schön durchgefroren. Das Museum befindet sich in einem alten Gasthof. 1337 prangt als Jahreszahl am Türgiebel- das beeindruckt mich schon ein bisschen. Drinnen kaufen wir uns für 5€ eine Eintrittskarte, die sich als kostenlose Postkarte entpuppt. Dazu bekommen wir außerdem eine kurze Einführung und einen Tee. Der „Lügentee“ nach einem Rezept nach Hildegard von Bingen wärmt wunderbar auf und während wir auf einem alten Sofa sitzen und uns eine sehr flauschige Katze Gesellschaft leistet.

LuegenmuseumDiletant

Reizüberflutung Deluxe

Los geht der Rundgang im großen, ehemaligen Gastraum im „Atelier des Dissidenten“. Hier wackelt sehr viel kinematische Kunst und es gibt einige Dinge, die es gar nicht gibt. Zum Beispiel Winnetous Silberbüchse, das Ohr von Picasso und so weiter. Dann geht es weiter durch allerlei verrückter Räume. Eine Kunstgalerie aus Kollagen, angeblich hergestellt von einem Künstler, der seine Werke zerriss und neu zusammensetzte. Außerdem interessant ist der goldene Schrank mit dem unsterblichen Elvis darin. An allen Ecken blinkt, trommelt und klackt es. Für einen Besuch ist das sehr unterhaltsam aber auf Dauer würde es mich in den Wahnsinn treiben. Wie das wohl die Katze aushält?

LuegenmuseumPsychedelisch

Buntes im Ballsaal

Den Abschluss macht ein riesiger Ballsaal, der mit Abstand der kälteste Raum ist. Im Winter haben die ungeheizten Räume einen besonderen Ostblock-Charme, aber man sollte sich dick anziehen. Der Saal steht, Überraschung, wieder voller… Kram. Das ganze Gebäude ist wie ein Wimmelbild. Pures Chaos vermischt mit Bedeutung die man darin finden kann. Danach muss man den gleichen Weg wieder zurückgehen, den man gekommen ist. Die letzte Lüge des Lügenmuseums ist der angeblich Rundgang. Ich liebe es.

Samstag und Sonntag 13:00-18:00
Eintritt 5€

Luegenmuseum Galerie

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