10 Dinge, die man in Dresden besser nicht tun sollte

Ein kleiner Leitfaden für Touristen und Neuzugezogene…

1. In die Öffis einsteigen, bevor Passagiere ausgestiegen sind

Es ist wirklich nicht schwer: Erst raus, dann rein. Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist kein Rugby-Spiel. Der Dresdner ist gemütlich. Wer sich nicht an die Öffi-Regeln hält, wird gern einmal angeschnauzt. Natürlich im hinreißenden sächsischen Sing-Sang.

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2. Beim Bäcker Wecken oder Schrippen bestellen…

(… oder Berliner, wenn Pfannkuchen gemeint sind). Der Sachse weiß nicht, was Wecken sind. Oder will es nicht wissen. Bei Problemen, kann man auch einfach auf das gewünschte Produkt zeigen. Oder sich von den lieben bis gastigen Fachverkäuferinnen helfen lassen. Die empfehlen dann vermutlich ein „Doppeltes“: Die schmeggen nämich oh.

3. Davon ausgehen, in einem Neustadt-Hostel eine erholsame Nacht zu haben

Wenn man sich in Dresden ausruhen möchte, fährt man besser nach Radebeul. Die Neustadt ist laut und schläft nie. Wenn man sich doch für ein Hostel in dem Szeneviertel entscheidet, residiert man wahlweise über einer Punkerkneipe, auf der belebtesten Straße der Äußeren Neustadt oder zumindest in direkter Nähe zu einer feiernden WG. Im Nachbarzimmer gröhlt vermutlich noch ein Junggesellenabschied oder lernt sich ein Touristenpärchen gerade näher kennen (intim). Also besser selber nicht schlafen. Durchfeiern.

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4. Beim Umsteigen zum Postplatztreffen zur Anschlussbahn rennen

Hier entlarven sich Touristen und Neudresdner. Das Sterntreffen am Postplatz bringt uns des nächtens sicher nach Haus. Es ist nicht nötig, beim Umsteigen zu rennen. Das Zauberwort heißt „Anschlussaufenthalt“ – und der dauert so lange, dass die Straßenbahnfahrer sogar Zeit für ein Pausenkippchen haben. Also: Keine Hektik, es sei denn man steht auf hochgezogene Augenbrauen von Einheimischen.

5. Die Uhrzeit mit „viertel vor“ oder „viertel nach“ angeben

Wie oft denn noch? Es heißt „dreiviertel“ und „viertel“ – wie beim Kuchen. Das Verständnis dieser Art Zeitangabe gilt den Sachsen fast als Intelligenztest. Und logisch ist es ja auch 😀

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6. Nachts in der Altstadt feiern gehen wollen

Bis 23 Uhr könnt ihr hier sicher noch den ein oder anderen Cocktail trinken. Aber danach klappt die Altstadt die Bürgersteige hoch. Gefeiert wird woanders. Und dank der DVB ist das „Woanders“ auch nur 10 Minuten Straßenbahnfahrt entfernt 😉

7. Von „Hypezig“ schwärmen

Hilfe, allein das Wort schon! Das von Hipstern bevölkerte Leipzig soll also so viel subversiver sein, so kulturell-facettenreicher als die Residenzstadt? Sorry, ich kann euch auf meinem Rave in der Heide gerade nicht hören. Diskutiert das doch lieber mit den Berlinern aus.

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8. Über sächsisches Bier meckern

Mutig, mutig! Freiberger schmeckt nicht? Dann trink halt Radeberger! Das verschafft dir einen dicken Kopf am nächsten Tag? Dann stell es vor dem Genuss vier Wochen in den Keller! Der Dresdner glaubt an sein Bier. Natürlich absolut zu recht. Und wenn man die Großen nicht mag, dann haben wir von Lößnitz Pils über Schwingenheuer bis hin zu Vier Vogel Pils genug zusammengebrauten Hopfen und Malz, dass jeder glücklich wird. Wer dann noch meckert, fliegt raus!

9. Davon ausgehen, beim Derby im Stadion vom Bier betrunken zu werden

Sorry, alkoholfrei! Aber die Bratwurst schmeckt auch gut 😉

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10. Beim Busfahrer ein Ticket mit einem Geldschein bezahlen

Ähm. Wer das auch nur versucht, landet direkt in der Vorhölle. Wenn ihr hier mit grummeliger Muffelei und bösen Blicken der restlichen Passagiere davon kommt, habt ihr echt Glück gehabt.

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