Zum Schlemmen in den Keller: Restaurant Daniel

 

Gut versteckt in der inneren Neustadt befindet sich das Restaurant Daniel. Verglichen mit den Schlemmertempeln auf der Hauptstraße zeigt nur ein unscheinbares Hängeschild den Weg zu Daniel. Hinein geht es in einen typisch Dresdner Altbausandsteinkeller, nur statt Kellerabteilen mit Ramsch gibt es einen Kellner. Der nimmt uns auch prompt die Jacken ab. Kurz darauf sitzen wir bei warmen Licht und lustiger Tischdeko (Tulpe mit Möhrchen) gemütlich im Gewölbe.

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Einfach gut Essen

Was mich beim fein Essengehen nervt ist, dass ich mich spätestens beim Bestellen als das unkultivierte Schwein entlarve, dass ich bin. Ich hab keine Ahnung, wie man „Entrecote“ oder „Brandade“ sagt. Geschweige denn, was es ist. Bei Daniel gibt es neben den normalen Gerichten auch Überraschungsmenüs. Anstatt mir bei der Aussprache der Gerichte einen abzubrechen und dann noch den falschen Wein zu bestellen reicht ein: „Zwei mal Überraschungsmenü und der Wein, der dazu passt bitte!“. Mit einem fantastischem sächsischem Bacchus und gutem, selbst gebackenen Brot beginnt der Schlemmerabend.

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Gaumenfeuerwerk von Daniel

Ich bin kein Fischfan, aber der erste Gang bestehend aus einer Lachsforellenterine schmeckt mir ganz fantastisch. Weiter geht es mit mehr wohlschmeckendem Fisch auf Hirse. Die ist meiner Begleitung etwas zu sauer und ich frage mich ob sich der Laden zu cool für Risotto hält.

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Der Fisch schmeckt aber trotzdem super und kommt in einer Porzellan-Pommesschale. Wie kann man das nicht mögen? Der Hauptgang bricht die Fischfolge mit Maishähnchen mit knusprigen Schinken, butterigem Kartoffelgratin und buntem Gemüse. Von den Komponenten her eigentlich ein normales Kantinenessen. Aber Daniel benutzt nur beste Zutaten. Das schmeckt selbst mein eher einfach gestrickter Gaumen.

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Ich möchte den Teller abschlecken und werde von meiner Begleitung höflich darauf hingewiesen, dass das eher unüblich wäre. Unser fantastischer Kellner hat da mehr Verständnis dafür. Zum vorletzten Gang wird noch ein klassischer Käseteller mit Früchtebrot gereicht. Den Abschluss macht und ein so verboten gutes Walnusspanacotta mit Mangosorbet, dass ich danach nie wieder etwas essen möchte, um den Geschmack nicht zu verlieren.

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Riesenempfehlung

Meine Brieftasche weint, als die Rechnung kommt. Aber ich finde nicht, dass ich einen Cent zu viel bezahlt habe.

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Restaurant Daniel
Nieritzstraße 11
01097 Dresden

DI – SA ab 17:00 Uhr

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