Zu Besuch bei Giraffen, Zebras und Pinguinen – Zoo Dresden

Wer in Dresden jenseits von Barockarchitektur und Parks lustwandeln will, ist im Zoo genau richtig. Ein Spaziergang durch den Tierpark weckt bei mir immer Kindheitserinnerungen. Auge in Auge mit Giraffen, Zebras und Pinguinen musste ich neulich aber auch staunen, was sich hier in letzter Zeit alles verändert hat.Zoo Dresden Pfau

Der Zoorundgang startet in Dresden normalerweise im Afrikahaus. Das wird aber gerade umgebaut, die Elefanten wohnen so lange in einem Provisorium und sind nicht zu sehen. Schade. Also spaziere ich weiter zu den Löwen, die ein herrlich felsiges Freigehege haben. Auf dem Weg dahin begegnet mir ein alter Bekannter: ein prächtiger Pfau. Er unternimmt ebenfalls einen Rundgang durch unseren Zoo. Das war schon früher so.Zoo Dresden Kaola

Auf rund 13 Hektar Fläche leben im Dresdner Zoo etwa 1500 Tiere in mehr als 270 Arten. Mein neues Lieblingstier ruht eingekuschelt auf einem Eukalyptusbaum im Brandes-Haus. Es ist ein Koalabär, der verschlafen aus schwarzen Knopfaugen zu mir herüberblinzelt. Zum Knuddeln süß. Am liebsten würde ich dem Kleinen über das dichte Fell streicheln.Zoo Dresden Krokodil

Gar nicht weit entfernt döst ein weiterer Neuzugang im Wasser. Hier plantschte lange Zeit der älteste Dresdner Zoobewohner, das Leistenkrokodil Max. Max gehörte fest zum Inventar, ihn kannte jeder Dresdner meines Alters, seit er denken kann. Nachdem Max gestorben war, kam im November 2015 das Krokodil De Gaulle aus Leipzig hier an. Höchste Zeit für mich, ihm mal „Hallo“ zu sagen.Zoo Dresden Pinguine

Ein bisschen traurig sieht es allerdings heute am alten „Pinguincafé“ aus. Die Betreiberin hat das Café aus Altersgründen aufgegeben, ein Nachfolger wurde nicht gefunden. Es ist geschlossen. Im Gehege nebenan geht es dafür umso lebhafter zu: Die Pinguine schwimmen fröhlich im Kreis.Zoo Dresden

Ein paar Käfige weiter erinnern die Kamele mich an staubige Wüstenbilder. Dabei haben wir hier gerade Winter. Die höckrigen Gesellen scheint das kaum zu stören. Mir ist inzwischen aber schon ein bisschen frisch um die Nase.Zoo Dresden Flamingos

Trotzdem lege ich im Streichelgehege noch einen längeren Stopp ein. Ziegen füttern macht nicht nur Kindern Laune. Anschließend biege ich zu den Flamingos ab – ebenfalls einer meiner Lieblingsplätze. Die knallrosa Vögel sind ein herrlicher Farbtupfer in der Winterlandschaft. Ein schöner Abschluss für meinen Zoorundgang, fast 1,5 Stunden war ich unterwegs – und es war keine Minute langweilig.

Zoo Dresden

geöffnet im Winter von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr
Eintritt: 12 Euro für Erwachsene
Jahreskarte 35 Euro

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