Schubert in Love – Weihnachtskino mit viel Dresden

Olaf Schubert ist ein schwieriges Thema. Mit seinem ikonischen Pullunder und fettigen Wuschelhaaren kennen viele ihn von seinen Auftritten beim Quatsch Comedy Club in seiner Rolle als stotternden Grenzdebielen. Diese Art Humor fand ich auch unlustig. Ich hielt deshalb lange nichts von Olaf, bis ein Dresdner Freund mich auf seine anderen Werke aufmerksam machte. Es gibt nämlich einen anderen Olaf, vielleicht nicht so massenkompatibel aber unglaublich witzig und intelligent. Ich empfehle an dieser Stelle wärmstens „Meisterwerke Selbstgemacht“. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf begebe ich mich ins Kino, um mir Olafs ersten großen Kinofilm „Schubert in Love“ anzusehen. Die Schauburg hat sich hübsch gemacht. Es gibt sogar eine Olaf-Schubert-Stehlampe mit Pulundermuster.

schubert-in-love-1

Zum Inhalt von Schubert in Love

Olaf spielt sich selbst. Irgendwie. Statt Comedian ist er in einem Amt tätig wo er wenig arbeitet dafür viel Schaden anrichtet. Nebenbei werkelt er an einem Musical, das den Welt Hunger beenden soll und wird von seinem Vater (Mario Adorf) wegen Nachwuchs genervt. Das ist auch schon das Hauptthema des Films. Die Schubert-Linie hat nämlich besonders gutes Erbgut, Jesus und Spartakus eingeschlossen. Olaf soll seinem „Vaddi“ eine Frau für die Zeugung eines Enkels zu suchen, obwohl er Kinder nicht mag. Wie bei einem Big-Budget Superheldenfilm erfahren wir dann, wie Olaf zu seinem Pullunder kommt, während er sich für sein Date hübsch macht. Nach vielen erfolglosen Rendezvous findet sich tatsächlich eine: Pamela (Marie Leuenberger). Nach dem ziemlich starken Anfang flacht der Film dann leider ab. Die Liebesgeschichte wird nach dem Standartschema abgespult, im dritten Akt gibt Olaf gleich zwei mal eine Rede zum besten um seine Pamela für sich zu gewinnen. Die Nebengeschichte mit dem Musical will nicht so richtig zünden und verflacht außerdem.

Von Dresden bekommt man in diesem Film viel zu sehen, wobei der Fokus stark auf der Neustadt liegt. Trotzdem sind die Außenszenen gut inszeniert und es gibt einen fantastischen Gag mit einer Straßenbahn am Haus der Presse.

Fazit: Immer noch besser als jede Liebeskömiedie Til Schwiger, wenn auch mit Längen.

Comments

comments


Fatal error: Uncaught Error: [] operator not supported for strings in /kunden/303932_20354/webseiten/typisch-draesden/wordpress/wp-content/themes/shots/functions.php:1007 Stack trace: #0 /kunden/303932_20354/webseiten/typisch-draesden/wordpress/wp-content/themes/shots/parts/related-posts.php(3): engine_related() #1 /kunden/303932_20354/webseiten/typisch-draesden/wordpress/wp-includes/template.php(574): require('/kunden/303932_...') #2 /kunden/303932_20354/webseiten/typisch-draesden/wordpress/wp-includes/template.php(531): load_template('/kunden/303932_...', false) #3 /kunden/303932_20354/webseiten/typisch-draesden/wordpress/wp-includes/general-template.php(167): locate_template(Array, true, false) #4 /kunden/303932_20354/webseiten/typisch-draesden/wordpress/wp-content/themes/shots/single.php(19): get_template_part('parts/related-p...') #5 /kunden/303932_20354/webseiten/typisch-draesden/wordpress/wp-includes/template-loader.php(75): include('/kunden/303932_...') #6 /kunden/303932_20354/webseiten/typisch-draesden/wordpress/ in /kunden/303932_20354/webseiten/typisch-draesden/wordpress/wp-content/themes/shots/functions.php on line 1007