Streuobst für alle!

Bald ist es wieder soweit: Das eingelagerte Kernobst hat ausgedient und endlich gibt es wieder frisches Streuobst. Doch woher nehmen, wenn nicht im Laden einkaufen (dann noch 4 lagig einfoliert) oder gar stehlen? Letzteres geht in die Richtung, für die sich Umweltbürgermeisterin Eva Jähningen von den Grünen stark macht. Das Stichwort heißt Mundraub (im kleinen Stil).

Auf städtischen Flächen, wie zum Beispiel dem Fährgarten an den Elbwiesen, wurde der Anbau von Obstbäumen extra gefördert. So erwarten euch, Stadtweit verteilt, viele Obstbäume. Allen lassen sich so natürlich Äpfel pflücken, aber auch Pflaumen und Kirschen gibt es hier und da zu ergattern.

Streuobst

Wie viel Streuobst darf gepflückt werden?

Ja geil, denkt ihr euch, dann könnt ihr euch jetzt ordentlich für den Winter eindecken, massig Marmelade kochen und Pflaumenkuchen backen. Falsch! Auf den beinahe 20 kommunalen Streuobstwiesen ist lediglich privates Pflücken für den Vitamin-Schub für Zwischendurch erlaubt. Wer eine Leiter mitbringt oder gar Obst einlagert macht sich strafbar. Nach Jähningen sind nur kleine Mengen für den privaten Gebrauch erlaubt, ohne dass ihr es in Speißkübel abtransportieren müsst.

Hier gibt’s Streuobst

Klingt super und ihr freut euch riesig auf euren frisch gepflückten Apfel? Finden könnt ihr die Flächen zum Beispiel über das Netzwerk www.mundraub.org . Das Netzwerk ist open-source, jeder kann also Pflückstellen auf der Karte markieren. Hier geht’s zum Kartenausschnitt von Dresden

Streuobst

Auch die Leute vom Gartennetzwerk Dresden informieren über das Sammeln von öffentlich zugänglichem Streuobst in und um Dresden. Ohnehin, wenn ihr aus Dresden kommt und gerne in der Erde wühlt, seid ihr bei denen immer gut aufgehoben. Hier geht’s zu deren Veranstaltung, in der ihr Wildobst sammelt und es im Anschluss gleich weiterverarbeitet, zu Marmelade, Saft und Co.

Bitte pflückt wirklich immer nur kleine Mengen für den privaten Bedarf! Der Zutritt zu öffentlichen Flächen erfolgt immer auf eigene Gefahr. Private Flächen dürfen nur Eigentümer bzw. Pächter betreten. Wenn ihr euch an die paar Regeln haltet, steht der frischen Vitamin-Zufuhr nichts im Wege. Kennt ihr schon öffentliche Streuobstflächen?

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