Sehenswerte Stopps am Elberadweg

Der Elberadweg

Sie entspringt im Riesengebirge in Tschechien und mündet in Deutschland in die Nordsee. Auf ihrem Weg ins Meer durchstreift sie unzählige Städte und Dörfer, Landschaften und Täler. Die Elbe. Die Elbe ist mit 1094 Kilometern Länge der viertgrößte Fluss Europas. Auf der Fahrt ans Meer, kommt die Elbe auch in Dresden vorbei, wo sie nicht nur Touristen, sondern auch die Einwohner wie die Mücken anzieht. Viele Radfahrer fahren den Elberadweg entlang der Elbe und machen auf ihrer Tour nach Hamburg natürlich auch in Dresden halt. Doch welche sehenswerten Stopps gibt es denn entlang des Elberadweg?

Das Blaue Wunder

Folgt man der Strömung, so ist das Erste, an dem man in Dresden vorbei kommt, das Blaue Wunder. Eine Brücke, die zwei Dresdner Stadtteile miteinander verbindet und den Namen ,,Blaues Wunder“ trägt. Erbaut wurde die Brücke in Grün. Das Wetter und die Sonneneinstrahlung haben den Gelbstich der Farbe allerdings entzogen, weshalb die Brücke mit der Zeit immer blauer wurde. Das Blaue Wunder war geboren. Am Fuße der Brücke gibt es niedliche Restaurants und Cafés, sowie traditionelle Wochenmärkte. Definitiv ein Stopp wert.

Blaues Wunder in Dresden (1)

Blaues Wunder in Dresden

Die Elbschlösser

Weiter in Richtung Strömung, stößt man mit der Zeit auf die Elbschlösser, die herrschaftlich an den Hängen des Elbufer thronen. Hier finden sich unter anderem das Schloss Eckberg (heute Hotel), das Schloss Albrechtsberg (Hotelschule und Kunstschule) und das Schloss Lingler (das einst dem Erfinder von Odol Mundwasser gehörte). Die Schlösser und ihre wirklich großen Ländereien sind für die Öffentlichkeit stets offen und laden zum spazieren und verweilen ein. Nimmt man die Steigung auf sich, so genießt man auf den Terrassen der Elbschlösser einen atemberaubenden, fast schon beängstigend weiten Blick über Dresden. Ein Stopp an den Elbschlössern ist ein MUSS!

Schloss Albrechtsberg

Schloss Albrechtsberg

Das Waldschlösschen

Kurz nach den Elbschlössern, ebenfalls auf einer Anhöhe, liegt das Waldschlösschen. Das Waldschlösschen ist durch die Drumherum gebauten Häuser nicht sofort als Schlösschen ersichtlich. Außerdem erinnert die Größe eher an eine Villa, als an ein Schloss. Ein Graf lies sich hier im 18 Jahrhundert ein kleines Gut errichten. Heute ist das Waldschlössen überwiegend für seine Brauerei und das darin befindliche Restaurant bekannt. Somit dient es vielen Radfahrern und Wanderern als Rast und Ruhepol. Das Bier schmeckt hier fantastisch, sollte aber bei einer Fahrradtour in Maßen getrunken werden.

Waldschlösschen in Dresden

Waldschlösschen in Dresden

Blick vom Waldschlösschen Biergarten

Blick vom Waldschlösschen Biergarten

Der Canalettoblick

Ein kleiner Bilderrahmen, allerdings ohne Bild darin, signalisiert den besten Blick auf die Dresdner Skyline. Das Bild ,,Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke“ – von Bernardo Belotto, ist das berühmteste Gemälde der Dresdner Skyline, das in einer Gemäldegalerie in Dresden steht. Der an der Elbe angebrachte Rahmen signalisiert die Stelle, an der das Bild vor 300 Jahren gemalt wurde. Die Stelle bietet nicht nur einen tollen Blick, sondern auch ein tolles Fotomotiv für das Urlaubsalbum.

Die Filmnächte

Ein sehenswerter Stopp, der definitiv eine Übernachtung bedarf. Gegenüber der Skyline von Dresden, klafft im Sommer eine große, beeindruckende Kinoleinwand an der Elbe. Die Filmnächte Dresden. Hier gibt es den Sommer über, immer Abends, Filme zum anschauen (gegen Eintritt). Ein Freilichtkino also. Gezeigt werden überwiegend aktuelle, aber auch ältere Filme. Die wohl bekannteste Veranstaltung ist das Roland Kaiser Konzert, für das die Stadt Dresden für drei Abende förmlich Kopfsteht. Ein Highlight entlang der Elbe, das man auf den anderen 1094 Kilometern kein zweites Mal findet.

Filmnächte Dresden

Filmnächte Dresden

Der Biergarten

Eine ganz klassische, fast schon bayrische Abkühlung, gibt es im Biergarten direkt neben den Filmnächten. Das Bier schmeckt gut, die Brezeln auch – und obendrauf gibt es einen Wahnsinns Blick auf die Dresdner Altstadt. Da macht nicht nur das Trinken, sondern auch das Gucken süchtig. Der Biergarten liegt übrigens nur 1 Minute von einer sehr leckeren Eisdiele entfernt, die wiederum nur 1 Minute von einer kleinen Shoppingmeile entfernt liegt, der Hauptstraße am Goldenen Reiter. Der Goldene Reiter ist nicht nur das Postkartenmotiv schlechthin, sondern auch Live ein wirklich cooler Anblick. Beim Vorbeifahren am Biergarten auf jeden Fall halt machen und umschauen.

Die ,,Strände“

Für die jüngere Bevölkerung findet sich entlang der Elbe in Dresden ein Stück, das liebevoll als ,,die Strände“ betitelt wird. Gemeint sind damit der Puro Beach Dresden und der Citybeach Dresden. Zwei Locations, die tagsüber für Freizeit, Sport, Essen und Trinken bekannt sind und abends zur Partylocation schlechthin werden. Die Strände stehen am Wochenende nie still, geben die besten Partys in Dresden und sind bei gutem Wetter auch unter der Woche immer rammelvoll.

Vor und nach Dresden

Doch nicht nur in Dresden, sondern auch davor und danach gibt es sehenswerte Stopps am Elberadweg. So empfiehlt sich vor Dresden ein Besuch im Schloss Pillnitz, das unmittelbar am Ufer der Elbe liegt. Das Schloss, der angrenzende Schlosspark und die Gewächshäuser sind mehr als beeindruckend. Zur Stärkung lädt im Schlosspark ein kleines Café zum rasten ein.

Ein paar Kilometer nach Dresden, ebenfalls an der Elbe, liegt Meißen. Die kleine aber sehr, sehr feine Stadt ist bekannt für sein handgefertigtes Porzellan, für welches reiche Touristen bis zu 6 (!) stellige Summen ausgeben. Die Porzellanmanufaktur Meißen ist besuchbar und neben dem Meißner Dom und Schloss die Hauptattraktion in Meißen. Ein Stopp, den Dresden sehr gerne empfiehlt.

Blick vom Waldschlösschen

Blick vom Waldschlösschen

 

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