Sächsisch für Anfänger, Teil 3

Zugegeben: Sächsisch ist Geschmackssache. Vielleicht versteht uns auch nicht jeder Besucher sofort. Aber Wiedererkennungswert hat unser Dialekt auf alle Fälle! Und ja, irgendwie klingt er auch gut. So urig, ehrlich und aufrichtig. Damit unser Dialekt nicht weiter in Vergessenheit gerät, gibt es hier den dritten Teil unseres Sächsisch für Anfänger Grundkurses. Auf geht es mit den Buchstaben R bis Z!

R wie Rennsemmln

Das mit dem Renn macht auf jeden Fall mehr Sinn als das mit den Semmln. Aber lustig ist das Wort auf alle Fälle.

Bedeutung: Füße

S wie scheen

Ein leichter Begriff im Sächsisch für Anfänger Kurs, aber ein schön … ähm … toller Begriff!

Bedeutung: schön

U wie Uhnigumm

Dieses hübsche Wörtchen hat gleich zwei Bedeutungen. Allerdings laufen irgendwie beide auf das gleiche hinaus 😀

Bedeutung: lustige Person oder Seltenheit

V wie verblembern

Passiert einem leider am häufigsten bei der Zeit. Dabei haben wir davon doch eh alle schon zuwenig.

Bedeutung: vergeuden

W wie wollmor

Wir im restlichen Teil Deutschlands auch gesagt, klingt halt nur ganz anders 😀

Bedeutung: wollen wir

Z wie zwinggorn

Sieht bei den meisten Menschen eh schon nicht sexy aus und hört sich im Sächsischen leider auch nicht wirklich sexier an.

Bedeutung: Zwinkern

Wie steht ihr zu unserem Dialekt? Mehr davon gibt es im ersten und im zweiten Teil des Grundkurses Sächsisch für Anfänger.

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