Sächsisch für Anfänger, Teil 2

Zugegeben: Sächsisch ist Geschmackssache. Vielleicht versteht uns auch nicht jeder Besucher sofort. Aber Wiedererkennungswert hat unser Dialekt auf alle Fälle! Und ja, irgendwie klingt er auch gut. So urig, ehrlich und aufrichtig. Damit unser Dialekt nicht weiter in Vergessenheit gerät, gibt es hier den zweiten Teil unseres Sächsisch für Anfänger Grundkurses. Auf geht es mit den Buchstaben I bis P!

I wie iezig

Wie soll ich das erklären … Wenn der Schiedsrichter zugunsten der gegnerischen Mannschaft entscheidet, dann sind Dynamo-Fans iezig.

Bedeutung: böse

K wie Käseklitscher

Ich gebe euch mal einen Tipp: Es ist essbar. Denkt in Richtung Käsekuchen. Nur besser. Na, was ist es?

Bedeutung: Quarkkeulen

L wie Lohrsche

Vom Essen kommen wir zum Trinken. Was das ist? Denkt einfach an jede Cola außer Vita Cola. Na, kommt ihr drauf?

Bedeutung: ekliges Getränk

M wie Muggefugg

Auch trinkbar und dabei sehr sehr lecker. Ihr könnt es auch Kinderkaffee nennen.

Bedeutung: Milchkaffee ohne Koffein

N wie dä Nesche

Kommt bei Muggefugg eher selten vor. Dafür aber bei Lohrsche.

Bedeutung: Spuckeschluck vom Getränk

O wie oochnbligg

In einem oochnbligg seid ihr fertig mit dem zweiten Teil unseres Sächsisch für Anfänger Kurses. Na?

Bedeutung: Augenblick

P wie Palaver

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten und nicht palavern.

Bedeutung: Quaseln

Wie steht ihr eigentlich zu unserem Dialekt? Mehr davon? Hier geht es zum ersten Teil des Sprachkurses Sächsisch für Anfänger.

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