„Dresden ist eine wunderschön kontroverse Stadt“: Interview mit den NotenDealern

Die Jungs können alles: Von Kabarett bis Comedy, Rock bis Pop, von Country bis russischem Volkslied und Rap bis Housemusik. Und dabei machen sie alles mit dem Mund. Ja wirklich! Eine echte Acapella-Band sind die NotenDealer.

Seit mittlerweile über 14 Jahren sind sie quasi ständig auf Tour mit einem heiteren und abwechslungsreichen Entertainment-Programm. Begonnen hat das Ganze auf einem Talentefest ihres Gymnasiums. Heute sind die NotenDealer deutschlandweit unterwegs und können auf über 1.200 Auftritte zurückblicken. In der ersten Staffel der VOX/RTL-Fernsehshow X Factor waren sie genauso dabei wie als offizielle Band des Tag der Sachsen und als Image-Band der Exzellenzuniversität TU Dresden. Selbst für die Bundesregierung haben sie Konzerte gegeben. Wir haben mit ihnen über ihren neuen Klub in der Landeshauptstadt gesprochen und sie gefragt, was für sie typisch Dresdn ist.

Wer sind die Notendealer und was zeichnet sie aus?

Wir sind eine frische Rock-Pop-Kabarett-Band, halten uns nicht an Regeln und lieben Spontanität.

Eigentlich hattet ihr in Freiberg eure NotenDiele, wie kann es zum Umzug nach Dresden?

Wir fünf sind seit zwei Jahren nun alle Dresdner geworden, da unser Wirkungsumfeld sich weiter in die Richtung zur Hauptstadt verlagert hat. Hier haben wir unseren Klub, unsere Probe- und Techniklager und auch die ein oder andere Kneipe, um nach Shows den Abend, meistens auch die Nacht, ausklingen zu lassen.

Was ist das Spezielle an der neuen NotenDiele? Was erwartet die Besucher dort?

„Große Kunst einmal ganz klein“ und das soll der Gast bei seinem Aufenthalt bei Veranstaltungen von „Die NotenDiele präsentiert“ spüren. Wir verbinden dabei kulturelle und musikalische Events mit einer einmaligen, familiären Atmosphäre.

Welche Projekte stehen für euch sonst gerade so im Zentrum eurer Arbeit?

Wir freuen uns, dass wir auf immer größeren Bühnen spielen. Damit das allen Beteiligten Spaß, macht arbeiten wir an einer coolen Show mit unterhaltsamen Songs und allen möglichen Sachen, die wir schon immer gern mal auf einer Bühne machen wollten (für die Samba-Tänzerinnen fehlt es noch an Budget).

Woraus zieht ihr eure Inspiration?

Unsere Inspiration ziehen wir aus den Konzerten selbst. Wir wollen bei diesen nicht nur, dass das Publikum etwas über uns erfährt, sondern wir wollen auch das Publikum möglichst persönlich kennenlernen.

Welche Vorteile bringt euch Dresden für euer Wirken?

Dresden ist unsere „Basis“. Hier fühlen wir uns im privaten Leben und beruflich gut aufgehoben. Shows in Dresden sind mit dem Fahrrad erreichbar und Konzerte außerhalb Sachsens sind oft auf die Verbindungen und Menschen zurückzuführen, welche wir hier in der Umgebung kennenlernen dürfen.

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Was macht Dresden für euch aus?

Dresden ist eine so wunderschön kontroverse Stadt. So wie die attraktive Altstadt der erwachsene, aber spießige Bruder der versucht hippen, aber noch nicht volljährigen Neustadt ist, so findet man hier als Musiker alle Facetten von Veranstaltungen. Ob es eine Konferenz auf Schloss Wackerbarth oder eine Nacht-Session in einem der örtlichen Spätshops ist. Nichts steht dem anderen etwas nach.

Was nervt euch so richtig an dieser Stadt?

Andere Verkehrsteilnehmer und Engstirnigkeit. Das Leben ist für beides zu kurz.

Was muss man in Dresden unbedingt gesehen haben?

Ab zum Schaubudensommer zur schönsten Jahreszeit!

Euer ultimativer Ausgeh-Tipp?

Wir lassen nach Shows oftmals die Nacht im Neustädter „Horst“ ausklingen.

Euer ultimativer Restaurant-Tipp?

Wir schätzen das „Raskolnikoff“.

 

 

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