„Wir sehen uns nicht als eine weitere gesichtslose Bar“ – Georg von Vier Vogel Pils über „Horst“

In etwas mehr als 2 Jahren hat sich das Dresdner Vier Vogel Pils zu einem der hiesigen Lieblingsbiere gemausert. Morgen eröffnet der neuste Streich der Bier-Verrückten hinter dem hopfigen Getränk: Horst, die Vier Vogel Bar. Wir haben Georg Bauerfeind, einen der vier Vögel, über die neue Location gelöchert und ihn gefragt, was für ihn typisch Dresdn ist.

Was ist für dich gerade das Wichtigste im Leben?

Die bevorstehende Eröffnung vom Vier Vogel Horst und alles was damit zusammen hängt. Freunde und Familie stehen daher derzeit manchmal hinten an, aber das wird sich hoffentlich bald wieder normalisieren.

Was hat sich in deinem Leben in 2 Jahren Vier Vogel Pils verändert?

Vier Vogel Pils allen voran natürlich! Von einem kleinen Selbstbrau-Hobbyprojekt sind wir zu einer stadtbekannten Biermarke geworden, die obendrein momentan dabei ist,  eine Bar mitten im absoluten Kiez Hotspot zu eröffnen.

Was ist das Besondere am neuen Projekt „Horst“?

Wir sehen uns nicht als eine weitere gesichtslose Bar in der Neustadt, sondern wollen dem kulturellen Leben einen neuen spannenden Raum hinzufügen. Das gesamte Konzept der Bar stammt komplett von uns. Bei der handwerklich Umsetzung haben wir uns etwas professionelle Hilfe geholt, aber auch eine Menge selbst umgesetzt. Auch das Veranstaltungsprogramm wird ganz klar unsere Handschrift tragen: Abseits von den ausgelatschten Partykonzepten wollen wir freshe Bands, DJs und MCs auf unserer Bühne präsentieren. Ob rotzige Stoner-Rock Combo, lyrische Singer-Songwriter oder fetter Hip-Hop – wir holen fast jeden ab. Und wenn nicht, dann gibt es immer noch Vier Vogel Pils vom Fass, was bislang immer noch etwas Besonderes ist. Zusätzlich haben wir natürlich alles, was sonst noch in eine gute Bar gehört wie Rum, Whisky, Longdrinks, Wein und alkoholfreie Getränke.

Auf welche Höhepunkte können wir uns bis Ende des Jahres im „Horst“ freuen?

Momentan sind wir noch dabei das Programm zusammen zu stellen. Da wird es sicher das ein oder andere Highlight musikalischer Natur geben. Wer weiß, vielleicht verschlägt es ja sogar mal ein Theaterstück in unseren Laden?

Welche Vorteile bringt dir Dresden für Dein Wirken?

Ganz klar zwei Sachen: Die Nähe zur Natur, wenn ich mal keinen Bock mehr auf den ganzen Stress habe, und natürlich die Neustadt mit ihren vielen tollen, herzlichen und kreativen Menschen!

Was macht Dresden für dich aus?

Das ist schwierig das auf den Punkt zu bringen. Jede Stadt dieser Größe hat vielfältige Eigenheiten, Mentalitäten, Stärken und Schwächen. Ganz grundsätzlich: Hier ist man sich meistens nicht so sicher, ob man im großstädtischsten Dorf Deutschlands ist oder umgekehrt.  Ich schätze aber Dresden dafür, dass man trotz vielfältiger kultureller Möglichkeiten hier noch Raum zum Atmen hat und nicht in Anonymität und Überangebot untergeht.

Was nervt dich so richtig an Dresden?

Neben der tollen Neustadt-Oase gibt es eben auch noch dieses „andere Dresden“, in dem von Weltoffenheit und Toleranz manchmal nicht so viel zu spüren ist.

Welcher ist dein absoluter Lieblingsort in Dresden?

Wahlweise das Assi-Eck oder die Elbwiesen kurz vorm Sonnenuntergang mit ein paar guten Freunden und einem (guten!) Bier in der Hand.

Was ist dein ultimativer Ausgeh-Tipp?

Ist das eine Fangfrage? 😉

Und dein ultimativer Restaurant-Tipp?

Das St. Pauli im Hecht.

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