5 wunderbare Tipps für den Frühling in Dresden

Ein langes Wochenende steht bevor – zumindest für diejenigen, die sich den freien Brückentag gesichert haben. Aber auch für alle anderen gilt: Die nächsten Tage bringen schönstes Frühlingswetter und das verbringt man am besten draußen! Wo genau? Wir haben da mal ein paar Tipps für euch gesammelt…

In der Altstadt die Engel zählen

Dresden hat definitiv einen Engeltick – das weiß jeder, der schon mal die Sixtinische Madonna in den Alten Meistern betrachtet hat. Überall räkeln, grinsen und kuscheln die kleinen Wesen, mal beflügelt, mal nicht. Vor allem in der Altstadt ist ihre Dichte sehr hoch. Oben und untenrum frei, lassen sie sich da von der Sonne bescheinen, präsentieren Krüge, laben sich an Weintrauben und machen den barocken Stadtkern wahrhaft überweltlich. Wie viele es wohl sind? Findet es heraus bei einem Frühlingsspaziergang!

Weg: Am Postplatz treffen, durch den Zwinger Richtung Brühlsche Terrasse wandern, an der Münzgasse die Treppen runter zum Neumarkt laufen, dann Richtung Weiße Gasse und Neumarkt schlendern

Anspruch: Kurze Strecke, super mit kleinen Kindern oder wenn die Uromi zu Gast ist (aber Achtung: Treppen!)

Wegzehrung: Softeis am Italienischen Dörfchen

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Nah am Wasser(spiel) sein

Dresden ist die Stadt der Wasserspiele! Um die 300 Brunnnen befinden sich im Stadtgebiet und von sozialistisch-eigenartig bis märchenhaft ist für jeden Geschmack etwas dabei. Bei Sonne im Frühling bietet sich ein Brunnen-Hopping mit Kaffee im Mehrwegbecher an. Wichtig ist natürlich dabei immer: Die Hände ins Wasser halten, um sich zu versichern, dass es auch wirklich nass ist. Sonst ist das Ganze kein wahres Brunnenerlebnis.

Weg: Los geht’s am Hauptbahnhof, die wasserspiel-reiche Prager Straße Richtung Elbe entlang, von da an in die Hertha-Lindner-Straße zum Queckbrunnen (ältester Brunnen der Stadt), dann zum Zwingerteich mit Abstecher zum Nymphenbad im Zwinger, weiter geht’s über die Augustusbrück zu den Wasserspielen am Goldenen Reiter und schließlich zum ebenerdigen Wasserspiel und den wunderschönen großen Brunnen am Albertplatz

Anspruch: Ordentlich, für Fitte

Wegzehrung: Haselbauer Eis-Pavillion am Dr. Külz-Ring, das Dresdner Original

 

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In Laubegast die Füße in die Elbe stecken

In Laubegast ist die Welt noch in Ordnung. Alles so niedlich und geschniegelt und überall kann man seinen Blick weit über’s Elbtal schweifen lassen. Da sieht man nicht nur Häuschen, die wie mit dem Salzstreuer dahin gestreut wirken, sondern auch saftiges Grün vor glitzerndem Blau. Man kommt an jeder Stelle recht gut ans Elbufer und kann dort die Schuhe ausziehen und, wenn man mutig ist, auch mit den Füßen ins Wasser gehen. Richtig gut an Laubegast sind außerdem zwei Dinge! Erstens: Die Katzendichte – überall Mietzen zum bestaunen und streicheln. Zweitens: Zu essen und zu trinken gibt es überall – urig und lecker.

Weg: Mit der Straßenbahn 4 zur Haltestelle Ludwig-Hartmann-Straße, dort kann man im Späti Spätialist eine Limo to-go holen, dann Richtung Elbe wandern, nach rechts gehen und sich auf dem Elberadweg halten, schon mal schauen, wo man Abends essen geht

Anspruch: einfache Strecke für Leute, die hier und da gern einen Prosecco trinken möchten

Wegzehrung: Original Laubegaster Bierstange bei der Bäckerei Siemank

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Über die Hauptstraße flanieren

Natürlich ist es immer schön am dicken August. Wie er da stolz steht, in Richtung Böhmen schaut und in der Sonne glitzert . Aber dieses Wochenende ist es noch ein wenig schöner, weil genussreicher. Denn es es findet der Neustädter Frühling statt. Zahlreiche kleine Wein- und Spezialitätenstände reihen sich aneinander und werden von fragwürdiger Musik beschallt, die man nach dem dritten Glas Meißener Wein bestimmt richtig knallermäßig findet. In der Markthalle an der Metzerstraße findet parallel auch ein Street Food Markt statt – Kalorienzählen setzen wir also an diesem Wochenende aus. Mit der größten Spannung erwarte ich übrigens den Stand von Würzibob! Wird er der neue Stern am Dresdner Würzi-Himmel? Wir werden es erfahren (checkt unsere Insta-Story)!

Weg: Vom Goldenen Reiter zum Albertplatz und wieder zurück

Anspruch: kommt drauf an, was man zu sich nimmt; wer wankt hat mehr vom Weg

Wegzehrung: Der Weg ist die Zehrung

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Auf den Elbwiesen chillen

Wie schön, dass wir in Dresden so viel plattes Grün zum Draufrumlümmeln haben. Oh ja, Elbwiesen, wir lieben euch. Denn die Quasi-Überall-Chill-Fläche bringt direkt mehrere Aspekte für ein gutes und erholsames Abgammeln mit sich: Weiche Liegeflächen, nette Menschen zum heimlich beobachten und jede Menge Biergärten. Lieblingsort: An der Augustusbrücke rechtselbisch. Die Location wusste schon Canaletto zu schätzen, obwohl es anno dazumal weder die tollen Biergärten Elbsegler und Augustusgarten in direkter Nähe, noch den Lieblingsspäti nm9, zu erreichen in 5 Gehminuten, gab.

Weg: Kein Weg, bitte legen Sie sich hernieder

Anspruch: möglichst tief entspannen

Wegzehrung: ein ordentliches Potsdamer vom Elbsegler

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Fotos: Alexander Peitz

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