Gemeinsam feiern – To Do List fürs Dresdner Stadtfest

810 Jahre alt werden wir dieses Jahr und sind so schön wie eh und je. Am Wochenende feiert Dresden wieder seine Menschen, seine Besucher und sich selbst. Wir haben ein paar Programmtipps fürs Stadtfest für euch, die sich auf jeden Fall lohnen.

Das wird mal wieder groß! Das Dresdner Stadtfest steht dieses Jahr unter dem Motto „Gemeinsam feiern“ und baut neun Bühnen und 15 Feierlocations auf. Und voll wird es allemal. Die Veranstalter rechnen, wie im letzten Jahr, mit knapp 550.000 Besuchern. Da lohnt es sich, einen kleinen Plan mit auf die Party zu bringen, damit man das Wichtigste nicht verpasst und sich zielsicher durch die Menschenmassen manövrieren kann. Hier also unsere (natürlich wieder super-subjektiven) Must-sees…

1.) Am Königsufer (unter Bellevue) einen Ritterkampf anschauen

Direkt an der Elbe befindet sich ein Mittelalterspektakel der Extra-Klasse. Allerlei Spielmannsvolk hat sich dort versammelt und bietet zünftiges Kulinarisches, handwerkliche Waren und Gaukelei. Freuen kann man sich auf die vielfältige Marktmusik, den Streichelzoo, die Feuershows und natürlich auf die Ritterkämpfe. Ruhm und Ehre, sag ich nur.

2.) Tanzen an der DREWAG Party Area

Ja ja, ich weiß schon, gebrandete Partynamen stinken. Aber die Location ist schon eine riesige, wabernde Gute-Laune-Masse. Genießt einfach die gute Lichtshow, die leckeren Cocktails und die tollen DJs. Am Samstag legt Local Heroine DJane Frau Richter auf, es kracht also richtig. Und die Stadt nimmt den Zapfenstreich auch nicht sooo wichtig an dem Tag 😉

3. Beim Dresdner Fackelschwimmen mit planschen

Seit zehn Jahren ist das Dresdner Fackelschwimmen fester Programmpunkt des Stadtfestes. Klar, es ist ja auch so, so schön. In der samstäglichen Abenddämmerung machen sich hunderte Dresdner und Dresdnerinnen in Badeklamotten und mit Fackel in der Hand daran, die Elbe in ein Lichtermeer zu verwandeln. Am besten noch schnell registrieren und mitschwimmen!

Selfie_Semperoper

4.) Konzertelauschen auf dem Theaterplatz

Vor der Semperoper gehört den Klassikern der Vormittag, ab Nachmittag findet man hier aber auch den ein oder anderen modernen Act und viele kultige Musik-Kombos. Das gefällt dem Dresdner, da wirft die Stimmung Konfetti. Am Sonntag spielen zum Beispiel die Leipziger Rocker von Karussel auf. Ich sehe jetzt schon die Augen feucht werden, wenn die ihren Klassiker „Als ich fortging“ anstimmen. Auch nach 40 Jahren immer noch ein Garant für große Gefühle. Die jüngeren Dresdenbewohner und -besucher, können sich am Samstag unter anderem auf Philipp Dittberner („Wolke 4“) freuen.

Den Stammlesern dieses Blog muss ich natürlich nicht erzählen, dass mich das Skandälchen um den Auftritt des Neu-Ammis „Der Wendler“ im Vorfeld des Stadtfestes besonders amüsiert hat. Spielt er nun am Sonntagabend auf dem Theaterplatz? Oder spielt er nicht? Im offiziellen Programm des Stadtfestes ist er jedenfalls nicht vermerkt. Auf der Wendler’schen Homepage lese ich mit großer Freude, dass er am 21. August einen Dresden-Termin eingetragen hat. Es bleibt spannend 😀

5.) Sich vor der Hexe Baba Jaga auf dem Schloßplatz fürchten

Die Bühne auf dem Schlossplatz hat sich auch in diesem Jahr wieder der darstellenden Kunst verschrieben. Wir können uns auf Auszüge und Stargäste der Dresdner Bretter, die die Welt bedeuten, freuen. Das Boulevard-Theater („Herr Doktor, die Kanüle klemmt“) gastiert dort, das extravagante Travestie- und Revue-Theater Carte Blance wird am Samstag die Bühne verzaubern und Kati Grasse trällert von Edith Piaf bis hin zur Hilde Knef die schönsten Chansons herunter. Und eine Kult-Figur wird erwartet, die in Dresden schon die Kleinsten kennen: Die Hexe Baba Jaga.

Sperrgebiet

6.) Den Tänzern auf dem Altmarkt zusehen

Dresden tanzt an diesem Wochenende. In der ganzen Innenstadt und auf dem Altmarkt ganz besonders. Denn das Projekt „Dresden tanzt“ stellt die Tanzunternehmen aller Genres aus Dresden und der Umgebung vor. Mehr als 300 tanzende Mitwirkende kann man dort in farbenfrohen Kostümen und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm erleben – von großen Tanzshows bis hin zu Solotänzern. Und mitmachen darf man natürlich auch.

7.) Streetfood schlemmen  und sächsischen Wein genießen auf dem Neumarkt

50 Prozent meiner Motivation, aufs Stadtfest zu gehen, bestehen aus Fresswahn. 2016 ist der Neumarkt „The Place To Be“ für alle, die sich gerne dem leiblichen Wohl widmen. Der kleine Streetfoodmarkt „Foodclub 44“ befindet sich dieses Jahr dort (am Jüdenhof) und natürlich kann man direkt daneben auch wieder sächsische Weingüter kennen- und liebenlernen. Und dazu der Blick auf die wundervolle Frauenkirche. Was will man mehr?

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8.) Dampfschiffe beobachten am Terrassenufer

Auch die Dresdner Dampfschifffahrt feiert in diesem Jahr ein Jubiläum: Das 180. Das Festwochenende steht dabei ganz unter dem Motto „Dampf mit allen Sinnen erleben“ – haha. Das, was klingt, wie Werbung für E-Zigaretten, ist in Wahrheit ein buntes Programm rund um die wunderschönen Raddampfer, die hier so die Elbe rauf- und runterschippern. Am gesamten Festwochenende laden die Schiffe zu Jubiläumsfahrten auf der Elbe ein. Auf dem Dampfer „Meißen“ kann man eine Ausstellung zum Thema besuchen und auf dem Sonnendeck des Salonschiffs „Gräfin Cosel“ kann man bei einem Getränk ganz herrlich den Sommertag genießen.

9.) Audio-visuell Staunen bei den Filmnächten

Die Filmnächte am Elbufer haben sich dieses Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Neben der liebgewonnen Teledisko, die natürlich am Samstag wie gewohnt stattfindet, können wir uns am Freitag auf eine echt kultige Abendgestaltung freuen. Auf der größten Open Air-Leinwand Europas wird nämlich „La Boum – die Fete“ laufen (omg <3 ). Und wer denkt, das ist nicht zu toppen, dem sei gesagt, dass danach Marusha auflegt. Ja, DIE Marusha! Die Technoqueen der 90er mit den grünen Augen brauen. Somewhere over the rainbow und so. Wow, das MUSS gut werden.

10.) Beim Höhenfeuerwerk laut Aaaaahhhh und Oooooooh sagen

Klar, ein Stadfestabschluss, wie er sich gehört. Sonntag, 22 Uhr, über der gesamten Innenstadt.

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