Dresdn – ein Sommermärchen

Eigentlich könnte die Überschrift schon so stehen bleiben. Dresden IST ein Sommermärchen. Ein kleiner Rundgang durch die Stadt oder eine Elbfahrt an den altehrwürdigen Gebäuden entlang wird da selbst den größten Skeptiker überzeugen. Wir verraten euch, wie ihr einen ganz gewöhnlichen Tag zu EUREM Dresdener Sommermärchen machen könnt.

Der perfekte Start in den Tag

Gelingt mit einem ausgiebigen Brunch, zum Beispiel im Grand Café Central. Hier könnt ihr bereits einen der bedeutendsten Plätze Dresdens genießen. Um zwölf könnt ihr anschließend (von Montags bis Samstag) eine kurze Orgelandacht in der Frauenkirche genießen. So habt ihr ein bisschen von beidem. Während der Orgelmusik könnt ihr ganz entspannt die Architektur genießen und trotzdem erlebt ihr dieses eindrucksvolle Bauwerk nicht nur im Tourimodus. Alternativ schlendert ihr einfach ein bisschen durch die alten Straßen – wie das wohl damals mit Kutsche war?

Frauenkirche

Die Frauenkirche von innen bei wohlklingender Orgelmusik genießen.

Was wäre ein Märchen ohne Schloss?

Weiter geht’s nun ins Schloss. Welches? Da gibt es in unserem schönen Dresdner Umland eine große Auswahl. Eines haben sie gemeinsam: hier könnt ihr nach Lust und Laune durch die grünen Anlagen spazieren gehen, euch vorstellen, wie es sich wohl mit Koch und Zofe gelebt haben muss und euch in euer eigenes kleines Märchen einfühlen. Welchen Prinz auf seinem weißen Ross hättet ihr gerne zusammen mit eurer Anstandsdame heimlich im Park getroffen? Vor welchem Fenster hättet ihr singend mit eurer Laute gestanden um die Dame eures Herzens zu erobern?

Wie Aschenbrödel lebt’s sich auf Schloss Moritzburg. Dort dürft ihr auf keinen Fall das Fasanenschlösschen und den Leuchtturm verpassen. Einen echten „Skandal bei Hofe“ könnt ihr diesen Sommer im Schloss & Park Pillnitz erleben. Welche Prinzessin die Flucht vorm höfischen Zeremoniell ergriffen hat und welche botanischen Besonderheiten euch im Palmenhaus erwarten – findet es heraus!

Eisiger Sommer

An einem perfekten Sommertag darf natürlich auch ein kühles sahniges Eis nicht fehlen. Unsere besten Dresdner Eisdielen haben wir euch hier bereits vorgestellt. In und um unsere märchenhaften Schlösser gibt es natürlich auch genügend Gelegenheiten zur Einkehr.

Eis

Ein leckeres Eis verhilft zu märchenhaften Gaumenfreuden…

1001 Nacht…

Die Krönung eures märchenhaften Tages bildet ein Essen im Yenidze. Das alte Tabakfabrikgelände versprüht den Charme eines Palastes aus 1001 Nacht. Nach einem orientalischen Essen geht es dann in eine der zahlreichen Märchenvorstellungen. Alternativ könnt ihr unser zauberhaftes Dresden natürlich auch im Heimkino genießen. Wie „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auf Schloss Moritzburg wurden auch weitere Märchen im Dresdner Umland gedreht. So entstanden Szenen aus „Der gestiefelte Kater“ in den Albrechtschlössern, zudem wurden einige Lebensabschnitte des Films „Goethe!“ in Sachsen in die Filmkiste gebracht. Auch Aufnahmen aus der Sächsischen Schweiz sind in der ARD-Verfilmung „Schneeweißchen und Rosenrot“ (2012) zu sehen. Das Schloss in der neuen Cinderella Verfilmung (2015) wurde zwar nicht direkt im Dresdner Zwinger gedreht, aber von ihm inspiriert. Es wurden extra Fotoaufnahmen gemacht, die später computertechnisch für den Film bearbeitet wurden. Als Nascherei gibt es selbstverständlich ein Prinzessinnentörtchen.

Yenidze

Charlotte Löneke

Jahrelang lag ich meinen Eltern schon in den Ohren unseren nächsten Familienurlaub in Dresden zu verbringen. Das ist vielleicht ungewöhnlich für einen Teenager, aber ich war schon immer ein großer Fan von Städtereisen und fand, dass Dresden nach Berlin, München, Hamburg und anderen deutschen Großstädten einfach dazugehört. Einige Jahre später war es dann soweit – bei bestem Juniwetter fuhr ich mit meinen Eltern zum ersten Mal nach Dresden und war direkt begeistert! Bis heute finde ich, dass die glanzvollen Fotos aus dem Internet die ich mir als Jugendliche vor unserem Urlaub angesehen hatte, nicht nur gehalten haben was sie versprechen, sondern diese geschichtsträchtige Stadt noch weitaus beeindruckender ist, wenn man sie richtig erlebt :)

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