Dresden im Neujahr: Neuerungen in Dresden ab 2018

Dresden im Neujahr: Neuerungen in Dresden ab 2018

Dresden und seine Bewohner stehen niemals still. Auch wenn Dresden eine barocke Stadt ist, die an allen Ecken und Enden durch Architektur und Geschichte an vergangene Zeiten erinnert, blickt die Stadt mit ihren Augen stets nach vorn. Neujahresvorsätze, Pläne, Änderungen? Was gibt es Neues in 2018 in Dresden?

Skyline-von-Dresden-2018-am-Elbufer

Erhöhte Fahrtkosten

Die DVB – Dresdner Verkehrsbetriebe – erhöhen zum Jahreswechsel wieder ihre Fahrpreise. Und zwar zahlt man ab 2018 für einen Einzelfahrschein (1 Stunde Fahrzeit möglich) ganze 50 Cent mehr. Der Preis steigt von 2,30 Euro auf 2,80 Euro. Ganz schön fett! Zu meinem Ärger. Als jemand der viel in Dresden auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, speziell Abends zum Ausgehen und am Wochenende, ist die ständige Erhöhung der Fahrpreise der DVB echt ein Ärgernis. Wenn wenigstens im gleichen Maße die Qualität der Verkehrsmittel mit steigen würde, wie zum Beispiel eine Klimaanlage in den Fahrzeugen, dann wäre eine Preiserhöhung ja durchaus legitim. Aber so ist sie einfach nur nervig. Für mich, für Dresdner und für Touristen.

Freunde die in eine andere Stadt ziehen

Für mich persönlich ändert sich ab 2018 auch mein Dresdner Freundeskreis, denn: meine beste Freundin zieht von der Landeshauptstadt Sachsen, Dresden, in die Bundeshauptstadt, Berlin. Sie flüchtet. Nicht vor mir, aber vor Dresden. Und ich stelle mir die Frage: ist Dresden eigentlich eine Stadt zum Leben? Ja, absolut! Wie das City Management von Dresden mitteilt, ziehen auch mehr Menschen nach Dresden als Menschen aus Dresden wegziehen. Eine gute Bilanz also für das schöne Dresden. Ich kann das Leben in Dresden wärmstens empfehlen, auch in 2018. Ich kann aber auch verstehen, wenn es Menschen gibt, die es nach 20 Jahren Dresden nach etwas Neues zerrt. Mit einer Zuwanderung nach Dresden ist aber auch in 2018 zu rechnen.

Der Plan der Stadt: bauen, bauen, bauen

Der Plan der Stadt Dresden lautet auch in 2018: bauen, bauen, bauen. Was ich nur bedingt toll finde, geht natürlich mit der Zuwanderung der Menschen nach Dresden einher. Irgendwo müssen die vielen Menschen ja auch unterkommen. Wenn sie nicht wie im Sommer an den Elbwiesen liegen, dann sind sie auf der Suche nach Wohnungen in Dresden – und diese Suche kann sich (auch in 2018) als schwer erweisen. Es wird in Dresden zwar gebaut wie verrückt, aber die hohe Nachfrage lässt neugebaute Wohnhäuser schnell voll werden. Ich finde das viele Bauaufkommen in Dresden nicht nur nervig, sondern mittlerweile auch bedenklich. Viele schöne, grüne Flächen werden platt gemacht und verschwinden für immer von der grünen Lunge Dresdens. Man kann nur hoffen, dass das viele Bauen zwar in 2018 weitergeht, aber spätestens in 2019 etwas eingedämmt wird – und zwar nicht etwa, weil es keine Baulücken mehr gibt.

Dresden fördert die freie Kulturszene im Jahr 2018

Ab 2018 möchte Dresden mehr Fördermittel in die freie Kulturszene stecken. Stolze 4,2 Millionen Euro extra sollen es werden. Das finde ich als Kultur begeisterter Dresdner ganz toll! Gerne gehe ich in Museen, Theater und zu von freien Künstlern veranstalteten Events. Dresden ist und bleibt eine Kulturhauptstadt und sichert mit der Förderung der freien Kulturszene einen Haufen in Dresden ansässige Künstler die Arbeit und das Leben. Und wer weiß, vielleicht brauchen wir in 2018 die Kunst mehr denn je.

Der schöne neue Weg zur Arbeit

In 2018 werden (hoffentlich) die Bauarbeiten an der Augustusbrücke fertiggestellt. So ergibt sich für das Dresdner Stadtbild nicht nur eine endlich wieder ansehnliche Brücke, sondern für mich auch ein endlich wieder schöner und vor allem ruhiger Weg zur Arbeit, zu Freunden, Familie und Co. Die Augustusbrücke ist nämlich die Brücke, die ich am meisten für meine alltäglichen Wege benutze. Die Bauarbeiten können da schon manchmal echt nervig sein, nicht nur wegen den lauten Geräuschen, sondern auch wegen der sehr engen Bahn, die für Fußgänger und Fahrradfahrer übrig gelassen wurde. Aber Sicherheit geht nun mal vor: die Augustusbrücke hatte nämlich nicht mehr den richtigen Halt. Und bevor etwas Schlimmes passiert, wird sie eben saniert.

Neuer Ministerpräsident für Sachsen

Sachsen – und somit auch Dresden – Geografieunterricht Note 1 – hat einen neuen Ministerpräsident. Nun blicken alle (Dresdner) Augen auf Michael Kretschmer und seine zukünftigen Handlungen und Entscheidungen. Ich persönlich finde es nicht sonderlich prickelnd, dass der neue Ministerpräsident für Sachsen wie sein Vorgänger aus der CDU stammt, aber nun muss man das Beste draus machen. Ich hoffe nur, dass Michael Kretschmer der Regierung in Dresden und Sachsen neuen Wind einhaucht und entstandene Staubschichten und Spinnennetze beseitigt. Damit auch 2018 ein gutes Jahr für mich, die Stadt Dresden und seine Bewohner wird.

 

Comments

comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

%d Bloggern gefällt das: