Absyntheum- Absinth aus Dresden

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Kalte Luft kriecht durch meine viel zu dünne Übergangsjacke. Es wird definitiv Winter in Dresden und ich freue mich, endlich das Geschäft am Rand der Neustadt gefunden zu haben: Das Absyntheum. Der Eckladen macht auf den ersten Blick nicht viel her. Später erfahre ich, dass sich in dem Haus eine Schnapsbrennerei der Familie Lommatzsch befunden hat. Die hat nichts mit dem aktuellen Besitzer des Absyntheums zu tun, aber schön wenn Traditionen aufrecht erhalten werden. Vom Besitzer sehe ich erstmal nichts. Im ganzen Raum verteilt sind eine Menge Flaschen. von kleinen delikaten Gefäßen bis riesigen bauchigen Ungetümen. Dazwischen hängen abstrakte Kunstwerke in verschiedenen Formaten und seltsame Glasinstrumente. Ich muss sofort an die Geschäfte in der Winkelgasse bei Harry Potter denken. Es ist schummerig, etwas chaotisch und geheimnisvoll.

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Auf der Suche nach Zauberstäben fällt mein Blick die Kellertreppe herunter. Auf dem Sofa entdecke ich den drahtigen, großen Sebastian. Ihm gehört der Laden und mit viel Geduld mischt er mir aus verschiedenen Flaschen eine Flasche der Hausmarke „Drachenblut“ zusammen. Ich mag keinen Anis, deswegen bekomme ich einen modernen sächsischen Absinth mit Süßholz. Ich erfahre den Unterschied zwischen meinem dem bekannten französischen Absinth: Ebenjener Anis, den ich nicht so mag. In der französischen Variante ist er für den Geschmack beigemengt. Außerdem sorgt er dafür, dass der Absinth sich weiß verfärbt, wenn man ihn mit Eiswasser aufgießt.

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Meinen darf ich nur pur oder on the Rocks trinken. Was ich auch beim schreiben dieses Artikels tue. Grau wabert die Flüssigkeit in meinem Glas und schmeckt tatsächlich lecker nach Süßholz und wärmt an diesem kalten Vorwintertag. Ich bereue ein wenig, mir neben dem Absinth nicht noch die Bonque gekauft zu haben. Das ist ein Trinkgefäß das wie eine Mischung aus Pfeife und Blume aussieht. Neben den Absinthen und dazugehörigen Trinkgefäßen gibt es im Absyntheum auch Gin und Whisky. Letzterer gereift in original Tonkrügen aus den napoleonischen Kriegen.

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Absyntheum Dresden
Mittwoch bis Freitag 12 – 19 Uhr
Bischofsweg 29 – Ecke Prießnitzstrasse
01099 Dresden

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