Sächsisch für Anfänger, Teil 1

Zugegeben: Sächsisch ist Geschmackssache. Vielleicht versteht uns auch nicht jeder Besucher sofort. Aber Wiedererkennungswert hat unser Dialekt auf alle Fälle! Und ja, irgendwie klingt er auch gut. So urig, ehrlich und aufrichtig. Damit unser Dialekt nicht weiter in Vergessenheit gerät, gibt es hier den ersten Teil unseres Sächsisch für Anfänger Grundkurses. Auf geht es mit den Buchstaben A bis H!

A wie ä schälchn Heeßn

Starten wir ganz einfach mit einem wichtigen Begriff für alle Sachsen-Touris. Denn so liebe Leute bestellt man bei uns einen Kaffee!

Übersetzung: eine Tasse Kaffee

B wie Binunnsen

Nein, wir meinen keinen Binnensee. Binunnsen ist bei uns das Wort für Geld. Also ebenfalls wichtig zu wissen, denn wie bezahlt man sonst seinen Kaffee?

Übersetzung: Geld

D wie diggschn

So guckt die Bedienung, wenn ihr kein Trinkgeld gebt. Na? Was ist gemeint?

Übersetzung: schmollen

E wie escha

Escha! Ja, das hört ihr vermutlich oft und – vor allem – laut!

Übersetzung: Nicht doch!

F wie Funnsl

Zur Aufmunterung ein einfaches Wort. Es ist auch außerhalb von Sachsen bekannt. Na, geht euch ein Licht auf?

Übersetzung: Licht

G wie Gaatschn

Wer gut rät, kommt bestimmt drauf. Diese Tätigkeit betreibt man nämlich häufig beim schälchn Heeßn.

Übersetzung: Quaselei

H wie Horns´sche

Nicht unbedingt der schönste Ausdruck für die eigenen vier Wände, aber ganz sicher der richtige Begriff für viele Wohnungen in Prohlis.

Übersetzung: Bruchbude

Wie steht ihr eigentlich zu unserem Dialekt?

Comments

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3 Kommentare

  1. Atilla sagt:

    Also als Hamburger verstehe ich hier so ziemlich gar nichts…

    1. Laura Heimrich sagt:

      Das ist auch vollkommen in Ordnung..Ihr sagt ja auch Moin 😉

      1. Elke Weber sagt:

        Und das den ganzen Tag …

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