10 Sätze, die du Weihnachten bestimmt wieder hörst

Wenn zu Weihnachten Familie, Freunde und Kollegen zusammenkommen, dann fallen jedes Jahr typische Sätze. Man kann also ein perfektes Trinkspiel daraus  machen: Pro Standardsatz gibt’s einen Schnaps! Hier eine Liste von Sätzen wie ihr sie sicher (oder so ähnlich) in den letzten Tagen gehört habt und auch noch hören werdet. Mit Übersetzungshilfe für Zugereiste.

1. Gannzde keen Fuß mehr sädzn in där Stadd!

Bedeutung: In der Innenstadt ist es sehr voll!

In Städten mit mehr als 2,5 Quadratmeter Verkaufsfläche je Einwohner ist das eben so! Den Rest des Jahres genießen die Dresdner und ihre Besucher ja ihren Shoppingwahn auch ausgiebig.

2. Was binsch froh, wenns alles vorbee is.

Bedeutung: Ich bin froh, wenn das Weihnachtsfest vorbei ist.

Jaja, ihr habt es fast geschafft! Bald ist Neujahr und dann dürfen alle wieder arbeiten.

3. Wieviel wolln die denne noch für ä Glühween neem?

Bedeutung: Der Glühwein ist sehr teuer.

Der wird aber wirklich jedes Jahr teurer!!!

4. Ei du, dass is mid Geld für de Gleeser.

Bedeutung: Es ist Pfand auf die Gläser zu zahlen!

„Zwei Glühwein, bitte!“ – „Das macht dann bitte 35 Euro. MIT PFAND!“

5. Sch’genn da eene Bude, da zahlsde nur eensfufzsch für de Dasse Glühween!

Bedeutung: Ich kenne einen Stand, an dem es Glühwein für 1,50 Euro pro Tasse gibt!

Das ist eine Legende, die von Familienmitgliedern und Kollegen gleichermaßen genährt wird. Aber hat jemand diesen ominösen Stand irgendwo wirklich mit eigenen Augen gesehen? Also ich nicht!

6. Sache ma, wann gänau kommd Aschebrödel nochäma?

Bedeutung: Wann läuft der Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ im Fernsehen?

Eigentlich braucht man an den Weihnachtstagen einfach nur durchzappen. Früher oder später landet man sowieso bei dem Film (Sendetermine für den 26.12.2018: one, 7.10 Uhr; BR, 8.30 Uhr; rbb, 9.00 Uhr; MDR, 16.10 Uhr).

7. Mir kommd nur Bautzner offn Disch. Da ged nüscht drüber.

Bedeutung: Es gibt keinen besseren Senf als den Bautzner!

Dass in Dresden kein anderer Senf auf die Heiligabend-Wiener kommt, sollte wohl allen klar sein. Muss eigentlich nicht extra erwähnt werden.

8. Iss immer iss, wer weeß wann de des neechsde ma was grischsd!

Bedeutung: Iss doch noch etwas, die nächste Mahlzeit ist ungewiss!

Irgendwer in der Familie will immer, dass man sich noch einen Nachschlag reindrückt. Die „Iss doch noch was“-Dichte steigt übrigens mit dem Alter der Familienmitglieder. Zuerst ist es in fester Hand der Omas, später machen Eltern fleißig mit. Ein Stück Stollen geht aber sicher noch, oder?

9. Forsischdisch uffmachn, da kömmer das drumrum nochäma neem.

Bedeutung: Vorsichtig aufmachen, das Papier kann man nochmal verwenden.

Dieser Spruch hat wirklich lange Jahre überlebt. Wir hatten ja nüscht.

10. Im Januar tu ich ersdäma algfrei machn!

Bedeutung: Im Januar werde ich keinen Alkohol trinken!

Damit man das Jahr direkt mit einer Lüge abschließt. 😀

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