10 Dinge, die Dresdner im Sommer so richtig ätzend finden

… oder: Hurra, bald ist Herbst! Denn einige Sachen nerven im Sommer total. Ein Versuch der Aufmunterung…

Sonnendurchflutete Tage und warme Nächte – wir lieben sie. Aber die ein oder andere Sache nervt im Dresdner Sommer gewaltig. Eine nicht ganz so ernst zu nehmende Liste, die dafür sorgen soll, dass ihr nicht allzu traurig seid, dass der Herbst schon fast vor der Tür steht.

1. Unklimatisierte Bahnen

Das Innere einer DVB-Tram avanciert im Hochsommer zum Vorhof der Hölle. Es ist ja nicht so, dass es draußen schon unerträglich wäre. Von den 32 Grad im Schatten steigt man in muggelige 45 im Bauche der Straßenbahn. Da kann man dann im Schweiße des Angesichts der Mitfahrenden baden, denn es wird herrlich aneinander geklebt. Mit meiner Körpergröße muss man dann beim Bremsen des Gefährts auch aufpassen, gesichtsmäßig nicht in eine nasse Achselhöhle der „normalgroßen“ Menschen zu stolpern. Andere Städte haben Klimaanlagen in den Öffis, Dresden hat ein illustres Planschvergnügen. Irgs.

2. Feuerwerk, überall, immer

Dresden und die Pyrotechnik. Bis heute ist es mir ein Mysterium. Wieso gibt es hier über das Jahr verteilt so viele Feuerwerke? Wie viele tausende an Euro in den Sommermonaten in den Himmel gepfeffert werden, will man sich gar nicht ausrechnen. Und nur weil Bernd und Sibylle heiraten, werd ich vom Dösen an der Elbe abgehalten? Find’sch ni guddi.

3. Nix SGD, kein Fußball

Auch dieses Jahr haben wir mit Ach und Krach die Spielpause überstanden. Aber was für ein Leben ist das? Der Dresdner braucht die Fußballgötter und den „12. Mann“ über Stadionlautsprecher wie die Luft zum Atmen. Und zwar immer.

4. Ewig lange am Soft-Eis anstehen müssen

Klar ist: Softeis ist nur im Osten gut. Kein Wunder also, dass unsere lieben Dresden-Besucher und Besucherinnen sich die Beine in den Bauch stehen, um sich an der süß-cremigen Erfrischung zu laben. Blöd nur, dass die Hiesigen nun auch lange und schwitzend anstehen müssen.

5. Kein richtiger Badesee vor der Nase

Na gut, man kann schon hier und da ins kühle Nass springen. Aber ein Mocki ist kein Senftenberger See. Dresden ist toll, aber einen richtigen Badesee könnte es gebrauchen. Ein See, bitte! Hat jemand einen See für uns übrig?

6. Der Ferienfahrplan der DVB

Leute, Leute… es wohnen trotzdem noch balde 550.000 Köppe in der Landeshauptstadt. Die müssen weiterhin transportiert werden, auch wenn Ferien sind. Wie sollen wir pünktlich zur Oma kommen, wenn die Bahn auf einmal nur noch alle 20 Minuten fährt? Die Antwort lautet ja wohl: ZU SPÄT (und nass, siehe 1.).

7. Katastrophentourismus zu den Filmnächten

Ok, in aller Fairness: KAISERMANIA ist nur viermal im Jahr. Und da sind Straßen und Dixies schon immer komplett verstopft. Daran haben wir uns gewöhnt. Aber ab und an kommen da noch andere Fan-Fluten über uns. Trunkenen Dirndl-Trägerinnen und Lederhosen-Bekleidete, auf der Reise zu Andreas Gabalier, blasse, dunkel gekleidete Gestalten, die zum unheiligen Grafen pilgern oder 13-Jährige mit Panda-Masken auf dem Weg zu Cro: Dresden ist im  Sommer einer Pilgerstädte für Musikfanatiker jedweder Couleur. Manchmal lustig, manchmal gruselig.

8. Wespen in meiner roten Brause

… oder auf meiner Eierschecke. Wespen wollen alles essen (und trinken), was eigentlich zum Ruin MEINER Bikinifigur gedacht ist. Flieget hinfort und überlasset mir mein sommerlich-süßes Leibeswohl.

9. Grillen nur an bestimmten Orten 🙁

Klar gibt es Grillplätze, an denen man die Würste brutzeln lassen darf. Nur zufällig sind das alles nicht meine Lieblingsplätze an der Elbe!

10. Die Biergärten schließen zu zeitig

Die meisten Sommergärten müssen unter der Woche um 22 Uhr schließen. Genau die Uhrzeit, zu der ich meine dritte Feierabendbowle bestellen will. Draußen tanzen geht auch maximal bis 11. Dabei sind Sommerwiesen der beste Dancefloor.

 

Wir freuen uns natürlich trotzdem wie Sau auf den Restsommer <3

 

 

 

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